Verkehrsmuseum Lindau

Aktuelle Meldungen -                                   Chronik unserer Aktivitäten


Vorschau: Unsere vierte Mitgliederversammlung 2019 findet statt am 4.Juni 2019 um 19.00 Uhr im Hotel Bayerischer Hof in Lindau. Wir bahen beim Geschäftsführer der "Natur in der Stadt GmbH" um einen Gastvortrag zu den Planungen der Kleinen Landesgartenschau auf der Hinteren Insel angefragt. Gäste sind willkommen.

Wir danken dem Hotel Bayerischer Hof für die wiederum kostenlose Überlassung des Saales.


Vorentwurf des Städtebaulichen Rahmenplans Hintere Insel und Bahnhofsareal. Zum Vergößern Bild anklicken.

April 2019: Die Stadt Lindau  legt den Vorentwurf zum städtebaulichen Rahmenplan für das Bahnhofsareal und die Hintere Insel vor. Nach wie vor wird  die historische Bedeutung der Verkehrsanlage Inselbahnhof-Seehafen vollständig ignoriert, es droht ein schmerzlicher  Identitätsverlust der Stadt Lindau. Die Ensemblewirkung Inselbahnhof-Seehafen wird durch Neubauten zerstört, die historischen Gebäude und Anlagen stehen zusammenhangslos im neuen Stadtgefüge. Mit dem Verlust der räumlich-funktionellen Zusammenhänge von Inselbahnhof und Seehafen wird der Wert der denkmalgeschützten Gebäude massiv gemindert. Stattdessen werden gesichtslose großkubige Gebäude,  wie sie mittlerweile vielerorts  zu sehen sind, den verkehrshistorisch bedeutsamen Raum völlig überprägen. Das  einzigartige Empfangsgebäude wird durch die Neubebauung im Umfeld vom neuen Bahnhof abgekoppelt und zu einem von den Gleisanlagen isolierten Baukörper. Der Stadtrat hat am 29.April den Vorentwurf für die weitere Ausarbeitung der Planungen beschlossen. Mit einem ausführlichen Brief appellierten wir an den Oberbürgermeister und die Stadträte, die historischen Aspekte nicht aus den Augen zu verlieren, leider ohne Erfolg. zum Pressebericht



Zum Vergrößern Bilder anklicken.

Die Fotos der Bild-Collage stammen von unserem Mitglied Dr.Frank Müller-Thoma, der auch die Collage erstellte. Die Fotos der Scheckübergabe und des Trajektmodells machte Susi Donner von der Lindauer Zeitung. Wir danken beiden für die Überlassung der Bilder.

Am 25.April 2019 eröffneten wir in der Eilguthalle am Seehafen Lindau unsere zweite Vereinsausstellung "Die Eisenbahn fährt über den See - 150-Jahre Trajektschifffahrt am Bodensee". Die Ausstellung beleuchtet in drei Stationen die Geschichte der Trajektschifffahrt in Lindau und am Bodensee. Herzstück der Ausstellung ist das originalgetreue Modell der Lindauer „Trajektanstalt“, über die die Eisenbahnwaggons direkt auf die Schiffe gefahren wurden. Anhand mehrerer großmaßstäblicher Schiffsmodelle kann die schiffbauliche Entwicklung der Eisenbahnfähren nachvollzogen werden. In einer weiteren Abteilung wird die Entwicklung der Trajektschifffahrt am Bodensee von 1869 bis 1976 gezeigt. Alle Modelle wurden von Reiner Fügen, Lindau. gebaut.

Am Eröffnungsabend überreichte uns der Präsident des LIONS-Club. Dr. Mellinghoff, eine Spende über 500.- €. Wir danken herzlich!  

zu den Presseberichten 



Bilder von der Eröffnungsfeier 18.April 2019 von Stefan Stern; Zum Vergößern Bilder anklicken.

Nach jahrelanger Restaurierung bzw. Wiederherstellung wurde die aus den 1920er Jahren stammende „MS Oesterreich“  am Donnerstag den 18.April 2019 feierlich eingeweiht und durch Bischof Benno Elbs gesegnet. „MS Oesterreich“ und „DS Hohentwiel“ werden in den kommenden Jahren einen herausragenden Beitrag zur Vermittlung der historischen Schifffahrt am Bodensee leisten. Mit den beiden Schiffen wird die Entwicklung der Bodenseeschifffahrt im Rahmen des Tourismus im 20. Jahrhundert deutlich. Die Schiffe werden gemeinsam vom Hohentwiel-Verein und dem Freundeskreis der MS Oesterreich betrieben. Als Kooperationspartner waren wir zur Einwei­hung der MS Oesterreich eingeladen und wir wünschen auch diesem Schiff allzeit gute Fahrt und  „immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“.

 



8.März 2019

Hans Stübner präsentierte im Hotel Bayerischer Hof in Lindau mittels eines Lichtbildvortrags und eines 30 minütigen Films Eindrücke von der faszinierenden Reise der nostalgischen Kutschenfahrt des Lindauer Boten der Neuzeit vom Bodensee über den Splügenpass nach Mailand. Anwesend war auch der Kutscher Andreas Nemetz, der lebhaft und anschaulich von den Problemen und den schönen Eindrücken  einer solchen Fahrt mit der Pferdekutsche durch die Alpen erzählte. Mit über 100 Gästen war unser zweiter Vortragsabend sehr gut besucht.



20.Februar 2019: Aufgrund der unmittelbar bevorstehenden Generalsanierung des Lindauer Stadtmuseums "Cavazzen“ konnten wir uns mehrere hochwertige Glasvitrinen (Turm- und Schrankvitrinen) sichern. Unser herzlicher Dank geht an das Kulturamt Lindau und an das Stadtmuseum, insbesondere Frau Grembowicz, für die kostenlose Überlassung. Der Abtransport und die Lagerung der Vitrinen war für uns eine größere Herausforderung, die wir aber dank der tatkräftigen Hilfe und Unterstützung von G.Kunzendorf, A.Kaiser und der Lin­dauer Firma Nüberlin bewältigen konnten. Auch ihnen gilt unser herzlicher Dank!

Jetzt benötigen wir noch dauerhafte Ausstellungsräume!

 


Am 31.Januar 2019 wurde in Lindau das Netzwerk Denkmalpflege Stadt und Landkreis Lindau gegründet. Zu oft werden Bau- oder Bodendenkmäler, historische Parks und andere wertvolle Zeugnisse unserer Geschichte und unserer Kultur durch eine nicht dem Objekt entsprechende Nutzung, durch Umbauten oder durch eine unsensible Bebauung der Umgebung beeinträchtigt. Um diese unerfreulichen Entwicklungen positiv zu steuern oder zu stoppen, versammelten  sich am Donnerstag 31.Januar 2019 insgesamt 17 Personen aus 10 Vereinen, die sich mit Denkmalpflege befas­sen, im Gasthof Langenweg und gründeten das „Netzwerk  Denkmal­pflege in Stadt und Land­kreis Lindau“. Mit der Netzwerkgründung wollen die Lindauer Vereine, einen kraftvollen Beitrag leisten, dass die wichtigen Spu­ren der Geschichte im Landkreis Lindau erhalten bleiben und möglichst belebt werden.

Im Netzwerk haben sich folgende eingetragene Vereine in Stadt und Landkreis Lindau ver­sammelt:

-       Förderverein Lindauer Kulturerbe Alter Friedhof ,  
-       Förderverein Gartendenkmal Lindenhofpark
-       Kulturerbe Rainhaus
-       Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum Lindau
-       Förderverein Hintere Insel
-       Historischer Verein Lindau
-       Heimattag  Landkreis Lindau
-       Förderverein Cavazzen
-       Torggelverein  Hoyerberg Lindau
-       Ortsheimatpfleger und sonstige Privatpersonen, die sich um Denkmalpflege kümmern.


Nach intensiven Bemühungen hatten wir am 4. Dezember 2018 den ersten „offiziellen“ Kontakt mit den Verantwortlichen der Landesgartenschau Lindau Meinrad Gfall, Frau Knoll (Geschäftsführer/in) und Frau Bless­ner (Planerin Atelier Loidl). Bei einer Geländebeghung stellten wir anhand historischer Fotos und Gleispläne die Geschichte der Trajektmole und des Bahnbetriebwerks am Schützinger Weg vor. Es wurde uns zugesagt, dass alle Gleise vorerst im Boden verbleiben werden. Der sogenannte „Gleispark“ an der Eilguthalle kann erst nach 2021 angegangen werden, da die DB die Abstellgleise erst nach Eröffnung des neuen Bahnhofs Reutin aufgeben kann. Sofern die Landesgartenschau die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude des ehemaligen Bahnbetriebwerks wenigstens in Teilen nutzen kann, könnten wir hier voraussichtlich einen Infostand einrich­ten. An der Trajektmole sollen die ehemals vorhanden Gleise im Pflasterbelag symbolisch dargestellt werden.

 


21./22.September 2018

Die schwäbischen Heimatpfleger trafen sich am 21./22.September zum 40. Schwäbischen Hei­mattag im alten Rathaus Lindau zum Thema Ortsentwicklung, Ortsbild und Orts­gestaltung. Über den  Erhalt einzelner Objekte hinaus ist deren Einbindung in das Stadtumfeld entscheidend. Bauwerke können nur dann Identi­tätsstiftend sein, wenn sie in ihrem ursprünglichen städtebaulich-historischen Kontext erhalten bleiben und erlebbar sind. So droht beispielsweise beim Rainhaus, dessen Sanierung erst kürz­lich mit großem ehrenamtlichen Einsatz abgeschlossen werden konnte, eine massive Entwertung, wenn der Landkreis mit der Erweiterung des Schulzentrums das direkte Umfeld mit Großgebäu­den zustellt. Für den Lindauer Inselbahnhof sehen die Heimatpfleger die große Gefahr, dass mit der derzeit projektieren dichten  Bebauung des Bahnhofsareals die historischen Bezüge des Inselbahnhofs und Seehafen völlig verloren gehen. Der Festredner Christoph Hölz vom Archiv für Baukunst Universität Innsbruck führte dazu aus: „Die Geschichte der Stadt Lindau sei so eng mit der Bahn verbunden – diese Geschichte müsse lesbar bleiben“. Als der von der Stadt Lindau beauftragte Planer Herr Prof. Aufmkolk an die Anwesenden appellierte, doch erst einmal abzuwarten, bis das Quartier fertig gebaut ist, ging ein kollektives Stöhnen durch den Saal und die Antwort lautete: „Was futsch ist, ist futsch“. Wir freuen uns, dass der 40.Heimattag nunmehr ein klares Signal für die Erhaltung  räumlicher Sichtachsen  und Freiräume gab, damit die Eisenbahngeschichte auf der Insel weiterhin erlebbar bleibt.  Zum Presseartikel


 16.August 2018

An diesem Tag konnten wir die Leiterin des Seemuseums Kreuzlingen Frau Ursula Stein­hauser am Lindauer Seehafen begrüßen. Das Seemuseum zeigt Geschichte und Gegenwart von Schifffahrt und Fischerei auf dem Bodensee, dazu weitere spannende See-Themen. Die Dauer­ausstellung wird angereichert durch Sonderausstellungen, Veranstaltungen und spezielle Ange­bote für Kinder und Schulen (www.seemuseum.ch) . Zweck des Treffens war das gegenseitige persönliche Kennenlernen sowie die Auslotung der Perspektiven einer möglichen internationalen Zusammenarbeit.  Frau Schreiber war äußerst angetan von unserem Projekt und betonte die Not­wendigkeit der internationalen Zusammenarbeit, um die Schifffahrt am Bodensee in der dem Thema gebührenden Umfang und Qualität darstellen zu können. Dies könne etwa  über die Ent­wicklung gemeinsamer Ausstellungen, den gegenseitigen Verweis auf die Museumsstandorte, kombinierte Eintrittskarten sowie den Austausch von Ausstellungsexponaten erfolgen.


Juli 2018

Die Deutsche Bahn AG legte im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Umbau der Lindauer Bahnanlagen ihre Rückbaupläne für den Inselbahnhof aus.  Danach sollen die Bahnsteige A, B und C um  70 – 100 m verkürzt und Bahnsteig D komplett abgebaut werden. Damit wäre ein elementarer Baustein unseres Museumsprojekts in Frage gestellt, da Dampf-Sonderzüge  den Inselbahnhof nicht mehr oder nur eingeschränkt anfahren können.  Von Dampfloks gezogene Museumszüge und Museumsschiffe (Dampfschiff Hohentwiel, Motorschiff Österreich, siehe Rundbrief Nr.14) lassen die Verkehrsgeschichte im Umfeld des  Museumsbereichs „lebendig“ werden. In Zu­sammenarbeit mit den Schiffs- und Dampfzugbetreibern wollen wir diese Angebote zukünftig ver­stärkt anbieten. Die von der Deutschen Bahn im Juli aufgelegten Umbaupläne des Lindauer Inselbahnhofs würden  diese Bemühungen aber konterkarieren, denn längere Dampf-Sonder­züge mit 270 m Länge (zuletzt am 24.März 2018 Dampfzug aus Nördlingen) können nicht mehr oder nur eingeschränkt den Inselbahnhof anfahren.

Schließlich ist  auch Abriss des Poststegs  vorgesehen. Der 1880 errichtete Steg stammt aus der Zeit der Anfänge der Ludwig-Süd-Nord Bahn und gehört mit den unter Denkmalschutz stehenden Ge­bäuden des früheren Bahnbetriebswerks und der ehem. Zoll-Ladehalle (jetzt Eilguthalle) zu den wenigen noch erhaltenen Relikten des ersten Lindauer Bahnhofs aus dem 19.Jahrhundert. Mittlerweile haben wir eine Dokumentation erstellt und dem bayerischen Landesamt für Denkmalschutz über­geben mit der Bitte um Prüfung, ob der Steg als denkmalschutzwürdig angesehen wird. Das Lan­desamt hat ein konkretes Prüfverfahren durchgeführt, leider aber den Steg nicht für Denkmal-würdig beurteilt.

Wir haben in einem ausführlichen Schreiben an die Regierung von Schwaben (Trägerin des Planfeststellungsverfahrens) unsere Einwände dargelegt (download hier). Auch die Dokumentation zum Poststeg können Sie hier downloaden).

 


5.Juni 2018 

Am Dienstag 5.Juni 2018 richteten wir auf dem Motorschiff MS Bayern unsere dritte Jahreshauptversammlung 2018  aus. Anwesend waren 24 Mitglieder sowie 9 Gäste. Seit Juni 2017 sind elf neue Mitglieder hinzu gekommen, insgesamt haben wir numehr 66 Mitglieder. Nach dem Jahresbericht stellte der Schatzmeister die finanzielle Situation dar. Besonders erfreulich war die großzügige Spende eines Lindauer Bürgers, der nicht genannt werden will. Der Bericht der Kassenprüfer ergab keine Beanstandungen. Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands standen einige kleinere Satzungsänderungen zu Abstimmung. So wurde der Vereinszweck ergänzt um den Aufbau einer vereinseigenen Sammlung. Außerdem wurde die Anzahl der zur Beschlussfähigkeit der Jahreshauptversammlung erforderlichen Anzahl der Mitglieder von 20 % auf 10 % gesenkt. Schließlich wurde der Turnus der Wahl der Kassenprüfer auf zwei Jahre entsprechend den Vorstandswahlen angepasst. Im abschließenden Jahresausblick des Vorstands standen der Umbau des Inselbahnhofes und die städtebauliche Entwicklung der nicht mehr benötigten Bahnflächen im Vordergrund.  Im Landkreis Lindau sind die Planung und Einrichtung des Bahnpfades  entlang der Ludwig-Süd-Nord-Bahn sowie eine Ausstellung in Weiler zur Geschichte der Localbahn Röthenbach-Weiler vorgesehen. Zum Abschluss der Versammlung wurden die ersten Zeitzeugen-Interviews mit  Helmut Weingärtner, Walter Rößle (beide Lokführer des früheren Bw Lindau) und Herr Hillermeier (Kapitän des Bodenseeschifffahrtsbetriebe) vorgeführt.


25.Mai 2018

Senior Kapitän Reinhard E. Kloser berichtete mit seinem Lichtbildvortrag "Phönix aus der Asche - Der Wiederaufbau des Dampfschiffes „Hohentwiel“" .über die mühevolle und langwierige Instandsetzung des Dampfschiffes Hohentwiel 1986-1990. R.E.Kloser war Projektleiter beim Wiederaufbau des Schiffes und fuhr anschließend als Kapitän auf der Hohentwiel. Zu dem Vortrag haben unser Verein „Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum Lindau e.V.“ sowie die deutsche Sektion des „Vereins Internationalen Bodensee-Schifffahrtsmuseum“ gemeinsam eingeladen. Freundlicherweise stellte uns das Hotel Bayerischer Hof den Raum "Lindau" kostenlos zur Verfügung. Unter den rund 100 Anwesenden waren auch Frau Henninger und ihr Sohn Herr Michael Henninger. Zu den  Presseberichten

Bilder R.E.Kloser



4. /  5.Mai 2018

Karl Heinz Brombeis und Stefan Stern waren zu Gast im Deutschen Technik Museum Berlin. Im Laufe des zweistündigen  Gesprächs mit Museumsdirektor Herr Hoppe, der Leiterin der Abteilung Bildung Frau Kühnberger, dem Leiter des Historischen Archivs Herr Schmalfuß und dem Leiter des Sammlungsbereichs Landverkehr Herr Quadejacob konnten wir ausführlich unser Museumsprojekt vorstellen und diskutieren. Uns wurde bescheinigt, dass Standort, Idee und Konzept absolut stimmig sind und das Projekt äußerst anschaulich die Verkehrsgeschichte der Stadt Lindau präsentieren würde. Anschließend wurden durch das (wirklich) riesige Museumsarchiv sowie durch das  Museum selber samt Außengelände geführt. Wir sagen nochmals herzlich Danke an alle Beteiligten für den informativen Austausch und die unterstützenden Anregungen.

Besuch im Deutsches Technik Museum Berlin 4.Mai.2018  (Foto K.H.Brombeis)



30.April 2018

Wir präsentierten im Gemeinderat Weiler unser Museumskonzept. Insbesondere stellten wir die im Westallgäu vorgesehenen Schwerpunkte in Weiler, Röthenbach und entlang der Ludwig-Süd-Nord-Bahn dar.  Zum Pressebericht


17.Februar 2018

Frau Buck aus Wasserburg übergab uns als Dauerleihgabe die umfangreiche Sammlung historischer englischer Lokmodelle  ihres verstorbenen Mannes.  Wir haben diese in unser Vereinsdepot überführt und hoffen, sie bald der Öffentlichkeit in einer Ausstellung präsentieren zu können.



29.Januar 2018
An diesem Tag waren wir im Bayerischen Gemeindetag Landkreis Lindau zur Vorstellung unseres Museumsprojekt. Die Bürgermeister bewerteten unser Projekt für den Landkreis Lindau positiv. Insbesondere der ganzheitliche Ansatz mit der Ludwig-Süd-Nord-Bahn als Landkreis-verbindendes Element und der Zusammenhang der möglichen Ausstellungsstandorte Lindau, Röthenbach, Weiler und eventuell auch Lindenberg (Hutmuseum?)  wurden gewürdigt.   Die lokale Presse berichtete ausführlich (zu den Presseberichten).


12.Dezember 2017
An diesem Tag hatten wir ganztägigen Besuch von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen Bayern (Bay.Landesdenkmalamt). Stationen waren der Inselbahnhof und das ehemalige Betriebswerk Lindau sowie die früheren Bahnhöfe Weiler und Röthenbach. Marigret Brass-Kästl, Eugen Baumann, Steffen Riedel, Hartmut Klust und Stefan Stern erläuterten Herrn Waldemer unsere Ziele sowie den aktuellen Stand unserer Projekte. In seiner offiziellen Stellungnahme führt Herr Waldemer aus:

- Position in der Museumslandschaft: Alleinstellungsmerkmal ist gegeben - unser Thema wird in der Region bislang nicht  dargestellt;

- Fachliche Kompetenz: ist vereinsseitig vorhanden;

- Standort Lindau:  ausführliche werbliche Unterlagen sind erstellt. Die städtebauliche Entwicklung des Umfelds sollte sensibel mit Rücksicht auf das Museumsprojekt betrieben werden. Insbesondere der optische Zusammenhang zwischen altem Bahnhof, Gleisanlagen und Bahnbetriebswerk sollte erkennbar bleiben. Sobald die Standortfrage geklärt ist, wird die Erstellung einer Machbarkeitsstudie empfohlen ;

- Bahnhof Röthenbach wird als Standort für ein weitere Ausstellung positiv beurteilt, auch aufgrund der Nähe zum Rentershofer Bahndamm;

- Tourismusinfo Weiler: Die Räumlichkeiten werden für eine weitere Ausstellung mit lokalem Bezug ebenfalls als geeignet bewertet. Eine nähere Prüfung wird empfohlen.


8.Dezember 2017
An diesem Tag hatten wir Besuch von Iris Kühnberger (Technik Museum Berlin Referat Bildung) und dem aus Lindau stammenden Schauspieler Jockel Tschiersch, der mittlerweile in Berlin lebt. Frau Kühnberger informierte sich über unser Projekt (das Technik Museum in Berlin wurde ebenfalls auf brachgefallenen Bahnanlagen eingerichtet).  Sie war von unserem Vorhaben und unserem Konzept sehr angetan und hat mittlerweile auch die  Direktion des Technik Museums entsprechend informiert. Jockel Tschiersch erzählte uns spannende Bahngeschichten aus seiner Kinder- und Jugendzeit und erklärte sich spontan bereit, uns als Zeitzeuge zur Verfügung zu stehen.


10.September 2017

Auch dieses Jahr beteiligten wir uns wieder am bundesweiten Denkmalstag. Unser Beirat Karl Heinz Brombeis führte dankenswerter Weise durch das unter Denkmalschutz stehende Bahnhofsgebäude.


Juni - November 2017
In der zweite Jahreshälfte "tourten" wir durch den Landkreis Lindau und führten Gespräche mit den Bürgermeistern von Stiefenhofen, Röthenbach, Heimenkirch, Weiler und Scheidegg. Außerdem nahmen wir Kontakt auf zum Heimatmuseum  in Röthenbach, zum Dokumentationszentrum des Landkreises Lindau in Weiler und zu den Westallgäuer Eisenbahnfreunden.


21. Juni 2017
Zum ersten Mal befasste sich der Lindauer Stadtrat mit dem "Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum". In dem interfraktionell eingereichten und einstimmig beschlossenen Antrag begrüßt die Stadt Lindau unser Vorhaben und sichert uns die Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für eine Dauerausstellung zu. . Hier geht es zum Antrag.


17. Mai 2017

Wir richteten unsere zweite Jahreshauptversammlung im Hotel Bayerischer Hof Lindau aus. (Wir danken der Hoteldirektion für die kostenfreie Überlassung des wunderschönen Saales mit direktem Blick auf den Lindauer Seehafen). Leider mussten wir zu Beginn unserer verstorbenen Mitglieder Margot Engelbach und Alexander Zieger gedenken. Insbesondere Alex Zieger hinterlässt eine schmerzliche Lücke. Als "Urgestein" der Initiative S3/6 und des Vereins war er maßgeblich an der Entstehung und Entwicklung der Museumsvision beteiligt. Er war bis zuletzt aktiv tätig für den Verein.
In seinem Jahresbericht stellte der Vorsitzende Stefan Stern fest, dass "der Verein mittlerweile eine feste Größe in Lindau ist". Dies zeigt sich zum Beispiel in der ausführlichen Berichterstattung der lokalen Presse (siehe hier) und den zahlreichen Gesprächen mit Amts- und Entscheidungsträgern. Mehr und mehr Menschen überlassen uns mittlerweile Objekte und Dokumente aus ihrem Privatbesitz. Bei den Wahlen wurden Stefan Stern, Hans Stübner und Dieter Speidel einstimmig wieder gewählt, ebenso die Kassenprüfer/in Uschi Baer-Stern und Dr. Jörg Hohloch. Im weiteren Ausblick 2017/2018 stellte Stern die Bewerbung des Museumsprojekts bei Politik und Verwaltung von Stadt und Landkreis Lindau in den Vordergrund. Auch die Kontaktpflege mit regionalen und überregionalen Einrichtungen und Fördergebern soll fortgesetzt werden.


21. Februar 2017

Zusammen mit dem Beirat erstellten wir eine Pressemitteilung zum Thema "Städtebauliche Entwicklung des Bahnhofsareals", die an die Medien, an die Stadträte und an die Verwaltung versendet wurde (zum Presseartikel). Darin kritisierten wir, dass im Siegerentwurf keinerlei historische Bezüge zu erkennen sind. Die angedachte massive Überbauung der Bahnflächen ignoriert die historische Bedeutung der Verkehrsanlage. Die Ensemblewirkung der Bahngebäude wird durch Neubauten zerstört, die historischen Gebäude und Anlagen stehen zusammenhangslos im neu geplanten Stadtgefüge. Die frühere funktionelle Verbindung zwischen Bahnhof und Seehafen wird nicht mehr erkennbar sein. Mit dem Verlust der räumlich-funktionellen Zusammenhänge wird der Wert der denkmalgeschützten Gebäude massiv gemindert.


10. Februar 2017
Die ÖDP Lindau lud ein zu einem Spaziergang über den Bahnhof und die Hintere Insel zur Diskussion der Ergebnisse des Planerwettbewerbs. Herr Herrling vom Stadtbauamt Lindau erläuterte den Siegerentwurf. In der anschließenden Diskussion wurde mehrfach kritisiert, dass die vorgesehenen Neubauten viel zu dicht am  historischen Bahnhofsgebäude plaziert wären. Die früheren Betriebsgebäude am Schützinger Weg wurden von mehreren Teilnehmern als hervorragender Ort für ein Verkehrsmuseum gesehen.


Vom 25. November bis 18. Dezember 2016 veranstalten wir in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Lindau im Cavazzen unsere erste größere Ausstellung "Dampf im Kessel - Schätze aus der Lindauer Schifffahrtsgeschichte". In der Ausstellung waren - erstmals in Lindau - Exponate aus der umfangreichen Sammlung von Reiner Fügen zu sehen. Weitere Ausstellungsstücke stammen aus dem Fundus des Stadtmuseums und aus dem Stadtarchiv Lindau.  Weitere Informationen erhalten Sie hier. 



Ingrid und Lars Öller
Ingrid und Lars Öller

Von September - Dezember  2016 präsentierten wir in der Stadtbücherei Lindau das Modell der früheren Luitpold-Kaserne auf der Hinteren Insel. Das Holzmodell im Maßstab 1:40 wurde von Albert Öller, Weißensberg, in jahrelanger Arbeit gebaut.  Familie Öller schenkte das Modell dem Verein.  (zum Presseartikel)


31. August 2016

Wir waren eingeladen beim AK Tourismus Westallgäu in Stiefenhofen und stellten unseren Verein und die Projekte "Bahnwanderweg" und "Bahnmuseum" Ludwig-Süd-Nord-Bahn" vor. Die Bahnwanderwege könnten zusätzlich der bestehenden "Westallgäuer Wasserwege"  ein weiteres Angebot des Landkreises Lindau für Einheimische und Touristen werden.


Juni 2016

2.Auflage unseres Vereinsflyers  mit kleineren Korrekturen und Aktualisierungen. Auch unser Logo musste erneuert werden, da in unserem bisherigen S3/6- Logo, das uns dankenswerter Weise von Karl Heinz Brombeis überlassen wurde,  das Thema Schifffahrt nicht zum Ausdruck kam. Download Flyer hier.


4. Juni 2016

Wir waren eingeladen zum turnusmäßigen Treffen der Heimatpfleger des Landkreises Lindau und präsentierten unser Konzept des  Westallgäuer Bahnwanderwegs und des Bahnmuseums "Ludwig-Süd-Nord-Bahn".  Das Konzept fand bei den Heimatpflegern großes Interesse. Zu den Presseberichten.


31. Mai 2016

Unsere erste Mitgliederversammlung fand auf dem Motorschiff MS „Bayern“ (Anlegestelle Spielbank) statt. Das Schiff wurde uns dankenswerter Weise von der Familie Wiehrer umsonst zur Verfügung gestellt. Die Lindauer Zeitung und auch der Westallgäuer berichteten ausführlich.  Zu den Presseberichten.


17. März 2016

Die Stadt Lindau richtete in der Hauptfeuerwache Reutin einen Bürgerworkshop zum Planerwettbewerb Hintere Insel aus. Wir waren dabei und brachten unser Museumskonzept ein. Leider fand unser Konzept bei den Siegerentwürfen keinen Eingang in die Pläne. Die Zusammenfassung unserer Ziele mit Beschreibung unserer weiteren Schritte können Sie hier herunter laden.


Im Herbst 2015 stand der Mangturm am Lindauer Seehafen im Mittelpunkt unse­rer Arbeit. In Zusammenarbeit mit der Lindau Tourismus und Kongress (LTK) und mit fach­kundiger Unterstützung von Herrn Bleibler (Zeppelin Museum Friedrichshafen), Herrn Pohl (Stadtbauamt Lindau) und Herrn Meisinger (Büro Meisinger) erstellten wir ein Nutzungs-, Aus­stellungs- und Umbaukonzept. Ziel ist die ganzjährige Öffnung des Mangturms ver­bunden mit einer kleinen Ausstellung zur Geschichte des Seehafens. Im November übergaben wir das Konzept der LTK. Hier download Konzept.


13. September 2015

Wir beteiligten uns am Tag des offenen Denkmals mit Führungen im Mangturm und rund um den Seehafen. Eine zweite Führung wurde von Karl Schweizer angeboten (ehemalige Hauptpost, , Inselbahnhof,  ehemalige Inselbrauerei, Standort der ersten Gasfabrik  auf der Hinteren Insel).

Eine dritte Führung wurde vom Landratsamt Lindau zur Eisenbahnbrücke Muthen bei Hergatz, Maria-Thann angeboten. 


13. Juli  2015

39 Interessierte gründeten im Terrassensaal des Inselbahnhofs den Verein "Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum Lindau (Bodensee) e.V.

Informationen zur Vereinsgründung gibt es hier.

Satzung und Aufnahmeantrag können bei download abgeholt werden.


23. Januar 2015

Wir waren  zu Besuch beim Deutschen Museum München. Im Laufe des dreistündigen Gesprächs konnten wir unser Konzept der Leiterin des Verkehrszentrums Frau Dr.B.Gundler und der Kuratorin für Eisenbahnwesen Frau Dr. U.Sturm-Henschel vorstellen und gemeinsam diskutieren.


Im Oktober 2014 werden zusammen mit der Lindau Tourismus und Kongress GmbH (LTK)  erste Überlegungen zur dauerhaften Öffnung des Mangturms angestellt. Die LTK schlägt vor, den Mangturm als Keimzelle eines zukünftigen Verkehrsmuseums Lindau herzurichten. Im Turm könnten  multimediale Informationen zum Mangturm, zur Bodenseeschifffahrt und zum Seehafen gegeben werden.


9. Juli 2014

Wir  waren zu Gast beim Historischen Verein Lindau und konnten im Rahmen eines Vortrages das Projekt Verkehrsmuseum S3/6 Lindau darstellen. 


17. Mai 2014

Zusammen mit dem Förderverein Hintere Insel e.V. besichtigten wir das Bahnhofsgebäude und die ehemalige Lokremise von St.Gallen,  um aus eigener Anschauung zu erfahren, wie die zeitgemäße und nachhaltige Umnutzung eines historischen Bahnhofsgebäudes aussehen kann.


2. Dezember 2012

Gründung der Initiative S3/6 "Verkehrsmuseum Lindau".