Verkehrsmuseum Lindau

Aktuelle Meldungen -                                   Chronik unserer Aktivitäten


21./22.September 2018

Die schwäbischen Heimatpfleger trafen sich am 21./22.September zum 40. Schwäbischen Hei­mattag im alten Rathaus. Thema waren Aspekte der Ortsentwicklung, des Ortsbilds und der Orts­gestaltung. Denn beim Denkmalsschutz geht es nicht  nur um die Erhaltung einzelner Objekte, sondern vor allem um deren Einbindung in das Stadtumfeld. Bauwerke können nur dann Identi­tätsstiftend sein, wenn sie in ihrem ursprünglichen städtebaulich-historischen Kontext erhalten bleiben bzw. erlebbar sind. So droht beispielsweise beim Rainhaus, dessen Sanierung erst kürz­lich mit großem ehrenamtlichen Einsatz abgeschlossen werden konnte, eine massive Entwertung, wenn der Landkreis mit der Erweiterung des Schulzentrums das direkte Umfeld mit Großgebäu­den zustellt. Für den Lindauer Inselbahnhof sehen die Heimatpfleger die große Gefahr, dass mit der derzeit projektieren dichten  Bebauung des Bahnhofsareals die historischen Bezüge des Inselbahnhofs und Seehafen völlig verloren gehen. Der Festredner Christoph Hölz vom Archiv für Baukunst Universität Innsbruck führte dazu aus: „Die Geschichte der Stadt Lindau sei so eng mit der Bahn verbunden – diese Geschichte müsse lesbar bleiben“. Als der von der Stadt Lindau beauftragte Planer Herr Prof. Aufmkolk an die Anwesenden appellierte, doch erst einmal abzuwarten, bis das Quartier fertig gebaut ist, ging ein kollektives Stöhnen durch den Saal und die Antwort lautete: „Was futsch ist, ist futsch“. Wir freuen uns, dass der 40.Heimattag nunmehr ein klares Signal für die Erhaltung  räumlicher Sichtachsen  und Freiräume gab, damit die Eisenbahngeschichte auf der Insel weiterhin erlebbar bleibt.  Zum Presseartikel


 16.August 2018

An diesem Tag konnten wir die Leiterin des Seemuseums Kreuzlingen Frau Ursula Stein­hauser am Lindauer Seehafen begrüßen. Das Seemuseum zeigt Geschichte und Gegenwart von Schifffahrt und Fischerei auf dem Bodensee, dazu weitere spannende See-Themen. Die Dauer­ausstellung wird angereichert durch Sonderausstellungen, Veranstaltungen und spezielle Ange­bote für Kinder und Schulen (www.seemuseum.ch) .

Zweck des Treffens war das gegenseitige persönliche Kennenlernen sowie die Auslotung der Perspektiven einer möglichen internationalen Zusammenarbeit. Bei der ausführlichen Begehung des Lindauer Inselbahnhofs und des Seehafens erläuterten wir Frau Schreiber unser Museums­vorhaben, seine Bedeutung für die Stadt und Landkreis Lindau sowie die Einbettung in die Eure­gio Bodensee. Frau Schreiber war äußerst angetan von unserem Projekt und betonte die Not­wendigkeit der internationalen Zusammenarbeit, um die Schifffahrt am Bodensee in der dem Thema gebührenden Umfang und Qualität darstellen zu können. Dies könne etwa  über die Ent­wicklung gemeinsamer Ausstellungen, den gegenseitigen Verweis auf die Museumsstandorte, kombinierte Eintrittskarten sowie den Austausch von Ausstellungsexponaten erfolgen. Perspek­tivisch könnte eine solche Zusammenarbeit erstmals im Rahmen der Ausstellung  „150 Jahre Trajekt am Bodensee“  konkret werden. Auf alle Fälle soll zukünftig ein regelmäßiger Kontakt und Informationsaustausch zwischen Kreuzlingen und Lindau gehalten werden.


Juli 2018

 

Die Deutsche Bahn AG legte im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Umbau der Lindauer Bahnanlagen ihre Rückbaupläne für den Inselbahnhof aus.  Danach sollen die Bahnsteige A, B und C um  70 – 100 m verkürzt und Bahnsteig D komplett abgebaut werden. Damit wäre ein elementarer Baustein unseres Museumsprojekts in Frage gestellt, da Dampf-Sonderzüge  den Inselbahnhof nicht mehr oder nur eingeschränkt anfahren können.  Von Dampfloks gezogene Museumszüge und Museumsschiffe (Dampfschiff Hohentwiel, Motorschiff Österreich, siehe Rundbrief Nr.14) lassen die Verkehrsgeschichte im Umfeld des  Museumsbereichs „lebendig“ werden. In Zu­sammenarbeit mit den Schiffs- und Dampfzugbetreibern wollen wir diese Angebote zukünftig ver­stärkt anbieten. Die von der Deutschen Bahn im Juli aufgelegten Umbaupläne des Lindauer Inselbahnhofs würden  diese Bemühungen aber konterkarieren, denn längere Dampf-Sonder­züge mit 270 m Länge (zuletzt am 24.März 2018 Dampfzug aus Nördlingen) können nicht mehr oder nur eingeschränkt den Inselbahnhof anfahren.

 

Schließlich ist  auch Abriss des Poststegs, der bis zu seiner Sperrung die einzige fußläufige Ver­bindung zwischen  der Altstadt und der Hinteren Insel war, vorgesehen. Auch wenn der Steg  bei den Lindauer nicht gerade hoch in der Gunst steht, so handelt es sich doch immerhin um ein Bauwerk aus dem Jahr 1880. Es stammt also aus der Zeit der Anfänge der Ludwig-Süd-Nord Bahn und gehört mit den unter Denkmalschutz stehenden Ge­bäuden des früheren Bahnbetriebswerks und der ehem. Zoll-Ladehalle (jetzt Eilguthalle) zu den wenigen noch erhaltenen Relikten des ersten Lindauer Bahnhofs aus dem 19.Jahrhundert. Mittlerweile haben wir eine Dokumentation erstellt und dem bayerischen Landesamt für Denkmalschutz über­geben mit der Bitte um Prüfung, ob der Steg als denkmalschutzwürdig angesehen wird. Das Lan­desamt hat mittlerweile ein konkretes Prüfverfahren eingeleitet.

Wir haben in einem ausführlichen Schreiben an die Regierung von Schwaben (Trägerin des Planfeststellungsverfahrens) unsere Einwände dargelegt (download hier). Auch die Dokumentation zum Poststeg können Sie hier downloaden).

 


5.Juni 2018 

Am Dienstag 5.Juni 2018 richteten wir unsere Jahreshauptversammlung 2018 auf dem Motorschiff MS Bayern aus, das uns die  Familie Wiehrer kostenfrei zur Verfügung stellte. Anwesend waren 24 Mitglieder (zwei davon traten vor Beginn der Versammlung dem Verein bei) sowie 9 Gäste. Damit sind seit Juni 2017 elf neue Mitglieder hinzu gekommen, insgesamt haben wir numehr 66 Mitglieder. Nach einem ausführlichen Jahresbericht stellte der Schatzmeister die finanzielle Situation dar. Besonders erfreulich war die großzügige Spende eines Lindauer Bürgers, der nicht genannt werden will. Der Bericht der Kassenprüfer ergab keine Beanstandungen. Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands standen einige kleinere Satzungsänderungen zu Abstimmung. So wurde der Vereinszweck ergänzt um den Aufbau einer vereinseigenen Sammlung. Außerdem wurde die Anzahl der zur Beschlussfähigkeit der Jahreshauptversammlung erforderlichen Anzahl der Mitglieder von 20 % auf 10 % gesenkt. Schließlich wurde der Turnus der Wahl der Kassenprüfer auf zwei Jahre entsprechend den Vorstandswahlen angepasst. Im abschließenden Jahresausblick des Vorstands standen der Umbau des Inselbahnhofes und die städtebauliche Entwicklung der nicht mehr benötigten Bahnflächen im Vordergrund.  Im Landkreis Lindau sind die Planung und Einrichtung des Bahnpfades  entlang der Ludwig-Süd-Nord-Bahn sowie eine Ausstellung in Weiler zur Geschichte der Localbahn Röthenbach-Weiler. vorgesehen. Zum Abschluss wurden die ersten Zeitzeugen-Interviews mit  Helmut Weingärtner, Walter Rößle (beide Lokführer des früheren Bw Lindau) und Herr Hillermeier (Kapitän des Bodenseeschifffahrtsbetriebe) vorgeführt.


25.Mai 2018

Phönix aus der Asche: Der Wiederaufbau des Dampfschiffes „Hohentwiel“.

Senior Kapitän Reinhard E. Kloser berichtete mit einem Lichtbildvortrag über die mühevolle und langwierige Instandsetzung des Dampfschiffes Hohentwiel 1986-1990. R.E.Kloser war Projektleiter beim Wiederaufbau des Schiffes und fuhr anschließend als Kapitän auf der Hohentwiel. Zu dem Vortrag haben unser Verein „Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum Lindau e.V.“ sowie die deutsche Sektion des „Vereins Internationalen Bodensee-Schifffahrtsmuseum“ gemeinsam eingeladen. Freundlicherweise stellte uns das Hotel Bayerischer Hof den Raum "Lindau" kostenlos zur Verfügung. Unter den rund 100 Anwesenden waren auch Frau Henninger und ihr Sohn Herr Michael Henninger. Zu den  Presseberichten

Bilder R.E.Kloser



4. /  5.Mai 2018

Karl Heinz Brombeis und Stefan Stern waren zu Gast im Deutschen Technik Museum Berlin. Im Laufe des zweistündigen  Gesprächs mit Museumsdirektor Herr Hoppe, der Leiterin der Abteilung Bildung Frau Kühnberger, dem Leiter des Historischen Archivs Herr Schmalfuß und dem Leiter des Sammlungsbereichs Landverkehr Herr Quadejacob konnten wir ausführlich unser Museumsprojekt vorstellen und diskutieren. Uns wurde bescheinigt, dass Standort, Idee und Konzept absolut stimmig sind und das Projekt äußerst anschaulich die Verkehrsgeschichte der Stadt Lindau präsentieren würde. Anschließend wurden durch das (wirklich) riesige Museumsarchiv sowie durch das  Museum selber samt Außengelände geführt. Wir sagen nochmals herzlich Danke an alle Beteiligten für den informativen Austausch und die unterstützenden Anregungen.

Besuch im Deutsches Technik Museum Berlin 4.Mai.2018  (Foto K.H.Brombeis)



30.April 2018

Wir präsentierten im Gemeinderat Weiler unser Museumskonzept. Insbesondere stellten wir die im Westallgäu vorgesehenen Schwerpunkte in Weiler, Röthenbach und entlang der Ludwig-Süd-Nord-Bahn dar.  Zum Pressebericht


17.Februar 2018

Frau Buck aus Wasserburg übergab uns als Dauerleihgabe die umfangreiche Sammlung historischer englischer Lokmodelle  ihres verstorbenen Mannes.  Wir haben diese in unser Vereinsdepot überführt und hoffen, sie bald der Öffentlichkeit in einer Ausstellung präsentieren zu können.



29.Januar 2018
An diesem Tag waren wir zur Sitzung des Bayerischen Gemeindetags Landkreis Lindau eingeladen, um unser Museumsprojekt vorzustellen. Die Bürgermeister bewerteten unser Projekt für den Landkreis Lindau insgesamt positiv. Insbesondere der ganzheitliche Ansatz mit der Ludwig-Süd-Nord-Bahn als Landkreis-verbindendes Element und der Zusammenhang der möglichen Museumsstandorte in Lindau, Röthenbach, Weiler und eventuell auch Lindenberg (Hutmuseum?)  wurden gewürdigt.   Die lokale Presse berichtete ausführlich (zu den Presseberichten).


12.Dezember 2017
An diesem Tag hatten wir Besuch von Herrn Waldemer von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern. Stationen waren der Inselbahnhof und das ehemalige Betriebswerk Lindau, der ehemalige Bahnhof in Weiler sowie der Bahnhof in Röthenbach. Wir erläuterten Herrn Waldemer unsere Ziele und Vorhaben und den aktuellen Stand unserer Projekte. Der Dank des Vereins gilt zum einen Herrn Waldemer für seinen ganztägigen Besuch, zum anderen unseren Beiräten Marigret Brass-Kästl und Eugen Baumann sowie unseren beiden Mitgliedern Steffen Riedel und Hartmut Klust für sachkundige Erläuterungen zu den Projekten und zu den historischen Hintergründen. Herr Waldemer hat uns mittlerweile die offizielle Stellungnahme mit Empfehlungen zum weiteren Vorgehen übergeben. Seine Bewertung lässt sich zusammenfassend wie folgt darstellen:

- Position in der Museumslandschaft: Alleinstellungsmerkmal ist gegeben - unser Thema wird in der Region bislang nicht  dargestellt;

- Fachliche Kompetenz ist vereinsseitig vorhanden;

- Standort Lindau: Es sind bereits ausführliche werbliche Unterlagen erstellt. Die städtebauliche Entwicklung des Umfelds sollte sensibel mit Rücksicht auf das Museumsprojekt betrieben werden. Insbesondere der optische Zusammenhang zwischen altem Bahnhof, Gleisanlagen und Bahnbetriebswerk sollte möglichst erkennbar bleiben. Sobald die Standortfrage geklärt ist, wird die Erstellung einer Machbarkeitsstudie empfohlen ;

- Bahnhof Röthenbach wird als Standort für ein weitere Ausstellung positiv beurteilt, auch aufgrund der Nähe zum Rentershofer Bahndamm;

- Tourismusinfo Weiler: Die Räumlichkeiten werden für eine weitere Ausstellung mit lokalem Bezug ebenfalls als geeignet bewertet (Lage, Barrierefreiheit, Fläche, Raumhöhe, Aufsicht). Eine nähere Prüfung wird empfohlen.


8.Dezember 2017
An diesem Tag hatten wir Besuch von Iris Kühnberger vom Technik Museum Berlin und dem aus Lindau stammenden Schauspieler Jockel Tschiersch, der mittlerweile in Berlin lebt. Frau Kühnberger, die beim Technik Museum das Referat Bildung leitet,  wollte sich über unser Projekt informieren. (Das Technik Museum in Berlin wurde ebenfalls auf brachgefallenen Bahnanlagen eingerichtet).  Sie war von unserem Vorhaben und unserem Konzept sehr angetan und hat mittlerweile auch die  Direktion des Technik Museums entsprechend informiert. Jockel Tschiersch erzählte uns spannende Bahngeschichten aus seiner Kinder- und Jugendzeit und erklärte sich spontan bereit, uns als Zeitzeuge zur Verfügung zu stehen.


10.September 2017

Auch dieses Jahr beteiligten wir uns wieder am bundesweiten Denkmalstag. Unser Beirat Karl Heinz Brombeis führte dankenswerter Weise durch das unter Denkmalschutz stehende Bahnhofsgebäude. Die Führung begann am Bahnhofsplatz mit ers­ten Erläuterungen zur Lindauer Bahngeschichte sowie zum Bau und zur Entwicklung des Lin­dauer Inselbahnhofs. Im Zuge der Erweiterung des zu klein gewordenen Inselbahnhofs ersetzte das heutige Gebäude den ersten Bahnhof, der etwas weiter nördlich bei der Post situiert war. Mit der Lage direkt am Seehafen wollte man auch die Umsteigemöglichkeiten zwischen Bahn und Schiff verbessern. Mit dem Bau wurde 1913 begonnen. Aufgrund des Ersten Weltkriegs konnte das Gebäude aber erst 1921 fertig gestellt werden.Der Rundgang führte durch die Empfangshalle, den Innenhof sowie die Seitenflügel und endete im ehemaligen königlichen Wartesaal, in dem heute das Cafe und Restaurant  37 Grad residiert. Zwar hatte der letzte bayerische König Ludwig III den Wartesaal nie gesehen bzw. genutzt (das Königreich Bayern endete bekanntermaßen 1918), jedoch wollte man den frühe­ren Glanz der ehemals königlichen „Ludwig-Süd-Nord-Bahn“ auch im Wartesaal zum Aus­druck bringen.


Juni - November 2017
In der zweite Jahreshälfte "tourten" wir durch den Landkreis Lindau und führten Gespräche mit den Bürgermeistern von Stiefenhofen, Röthenbach, Heimenkirch, Weiler und Scheidegg. Außerdem nahmen wir Kontakt auf zum Heimatmuseum  in Röthenbach (Bert Schedler), zum Dokumentationszentrum des Landkreises Lindau in Weiler (Andreas Kurz) und zu den Westallgäuer Eisenbahnfreunden. Alle Gesprächspartner bewerteten unser Vorhaben aufgrund seiner Zielsetzung und seines ganzheitlichen, landkreisweiten Ansatzes  positiv.


21. Juni 2017
Zum ersten Mal befasste sich der Lindauer Stadtrat mit unserem  Thema "Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum"! In einem interfraktionell eingereichten Antrag begrüßt die Stadt Lindau unser Vorhaben und sichert uns die Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für eine Dauerausstellung zu.  Im Vorfeld der Ratssitzung stellte Stefan Stern den von Vorstand und Beirat aufgestellten Antrag Oberbürgermeister Dr.G.Ecker vor. Anschließend besuchten Hans Stübner und Stefan Stern (fast) alle Fraktionen und warben für unseren Antrag.  Nachdem 24 Stadträtinnen und Stadträte unterschrieben hatten, übergaben wir den Antrag dem Bürgermeisteramt. Der Lohn der Mühen:  Der Antrag wurde einstimmig vom Stadtrat beschlossen!  Mit diesem Votum haben wir kräftigen Rückenwind für unsere weiteren Gespräche in und außerhalb von Lindau und können nunmehr noch aktiver für unser Projekt werben. Hier geht es zum Antrag.


17. Mai 2017

Wir richteten unsere zweite Jahreshauptversammlung im Hotel Bayerischer Hof Lindau aus. (Wir danken der Hoteldirektion für die kostenfreie Überlassung des wunderschönen Saales mit direktem Blick auf den Lindauer Seehafen). Leider mussten wir zu Beginn unserer verstorbenen Mitglieder Margot Engelbach und Alexander Zieger gedenken. Insbesondere Alex Zieger hinterlässt eine schmerzliche Lücke. Als "Urgestein" der Initiative S3/6 und des Vereins war er maßgeblich an der Entstehung und Entwicklung der Museumsvision beteiligt. Er war bis zuletzt aktiv tätig für den Verein.
In seinem Jahresbericht stellte der Vorsitzende Stefan Stern fest, dass "der Verein mittlerweile eine feste Größe in Lindau ist". Dies zeigt sich zum Beispiel in der ausführlichen Berichterstattung der lokalen Presse (siehe hier) und den zahlreichen Gesprächen mit Amts- und Entscheidungsträgern. Mehr und mehr Menschen überlassen uns mittlerweile Objekte und Dokumente aus ihrem Privatbesitz. Bei den Wahlen wurden Stefan Stern, Hans Stübner und Dieter Speidel einstimmig wieder gewählt, ebenso die Kassenprüfer/in Uschi Baer-Stern und Dr. Jörg Hohloch.
Im weiteren Ausblick 2017/2018 stellte Stern die Bewerbung des Museumsprojekts bei Politik und Verwaltung von Stadt und Landkreis Lindau in den Vordergrund. Auch die Kontaktpflege mit regionalen und überregionalen Einrichtungen und Fördergebern soll fortgesetzt werden. Vorgesehen ist die Überarbeitung des Internet-Auftritts sowie die fachgerechte Erfassung der vereinseigenen Objekte, um den notwendigen Platzbedarf für zukünftige Depoträume zu ermitteln. Die bereits begonnene Zeitzeugen-Dokumentation soll weitergeführt werden.


21. Februar 2017

Zusammen mit dem Beirat erstellten wir eine Pressemitteilung zum Thema "Städtebauliche Entwicklung des Bahnhofsareals", die an die Medien, an die Stadträte und an die Verwaltung versendet wurde (zum Presseartikel). Darin kritisierten wir, dass im Siegerentwurf keinerlei historische Bezüge zu erkennen sind. Die angedachte massive Überbauung der Bahnflächen ignoriert die historische Bedeutung der Verkehrsanlage. Die Ensemblewirkung der Bahngebäude wird durch Neubauten zerstört, die historischen Gebäude und Anlagen stehen zusammenhangslos im neu geplanten Stadtgefüge.Die frühere funktionelle Verbindung zwischen Bahnhof und Seehafen wird nicht mehr erkennbar sein. Mit dem Verlust der räumlich-funktionellen Zusammenhänge wird der Wert der denkmalgeschützten Gebäude massiv gemindert.


10. Februar 2017
Die ÖDP Lindau lud ein zu einem Spaziergang über den Bahnhof und die Hintere Insel zur Diskussion der Ergebnisse des Planerwettbewerbs. Herr Herrling vom Stadtbauamt Lindau erläuterte den Siegerentwurf. In der anschließenden Diskussion wurde mehrfach kritisiert, dass die vorgesehenen Neubauten viel zu dicht am  historischen Bahnhofsgebäude plaziert wären. Die früheren Betriebsgebäude am Schützinger Weg wurden von mehreren Teilnehmern als hervorragender Ort für ein Verkehrsmuseum gesehen.


Vom 25. November bis 18. Dezember 2016 veranstalten wir in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Lindau im Cavazzen unsere erste größere Ausstellung "Dampf im Kessel - Schätze aus der Lindauer Schifffahrtsgeschichte". In der Ausstellung waren - erstmals in Lindau - Exponate aus der umfangreichen Sammlung von Reiner Fügen zu sehen. Weitere Ausstellungsstücke stammen aus dem Fundus des Stadtmuseums und aus dem Stadtarchiv Lindau.  Weitere Informationen erhalten Sie hier


Von August bis September präsentierten wir in der Schüle-Schaufenstergalerie  in der Freihofstraße in Lindau-Reutin einen kleinen Teil der in Vereinsbesitz befindlichen Exponate sowie weitere Leihgaben von Lindauer Bürgern.  Zu sehen waren unter anderem mehrere Papiermodelle von Motorschiffen der BSB, ein Holzmodell des früheren Motorboots "Reutin", das als Fähre vom Seehafen zum Eichwaldbahn im Einsatz war, sowie ein Modell  einer kleinen Dampflok der Baureihe PtL2/2 (sogenannter "Glaskasten"), wie sie früher auf Nebenstrecken im Einsatz war.



Ingrid und Lars Öller vor dem Modell der Luitpold-Kaserne
Ingrid und Lars Öller vor dem Modell der Luitpold-Kaserne

Von September - Dezember  2016 präsentierten wir in der Stadtbücherei Lindau das Modell der früheren Luitpold-Kaserne auf der Hinteren Insel. Das Holzmodell im Maßstab 1:40 wurde von Albert Öller, Weißensberg, in jahrelanger Arbeit gebaut. Kurz vor Fertigstellung verstarb   der Erbauer. Familie Öller schenkte das Modell dem Verein zusammen mit zweihundert, in Handarbeit gegossenen Zinnsoldaten. Norbert Kühnel (mittlerweile leider ebenfalls verstorben) vollendete das Modell.  (zum Presseartikel)


31. August 2016

Wir waren eingeladen beim AK Tourismus Westallgäu in Stiefenhofen. Steffen Riedel und Stefan Stern stellten unseren Verein und das Projekt "Bahnwanderweg" und "Bahnmuseum" Ludwig-Süd-Nord-Bahn" vor. Die Bahnwanderwege könnten zusätzlich der bestehenden "Westallgäuer Wasserwege"  ein weiteres Angebot des Landkreises Lindau für Einheimische und Touristen werden.


Juni 2016

Wir legten unseren Flyer neu auf. Dabei wurden auch kleinere Korrekturen und Aktualisierungen vorgenommen. Auch unser Logo musste erneuert werden, da in unserem bisherigen S3/6- Logo, das uns dankenswerter Weise von Karl Heinz Brombeis überlassen wurde,  das Thema Schifffahrt nicht zum Ausdruck kam. Download Flyer hier.


4. Juni 2016

Wir waren eingeladen zum turnusmäßigen Treffen der Heimatpfleger des Landkreises Lindau. Steffen Riedel und Stefan Stern präsentierten unser Konzept des  Westallgäuer Bahnwanderwegs und des Bahnmuseums "Ludwig-Süd-Nord-Bahn".  Das Konzept stieß bei den Heimatpflegern auf großes Interesse. Zu den Presseberichten.


31. Mai 2016

Unsere erste Mitgliederversammlung fand auf dem Motorschiff MS „Bayern“ (Anlegestelle Spielbank) statt. Das Schiff wurde uns dankenswerter Weise von der Familie Wiehrer umsonst zur Verfügung gestellt. Die Lindauer Zeitung und auch der Westallgäuer berichteten ausführlich.  Zu den Presseberichten.


17. März 2016

Die Stadt Lindau richtete in der Hauptfeuerwache Reutin einen Bürgerworkshop zum Planerwettbewerb Hintere Insel aus. Wir waren dabei und brachten unser Museumskonzept ein. Leider fand unser Konzept bei den Siegerentwürfen keinen Eingang in die Pläne. Die aktuelle Zusammenfassung unserer Ziele mit Beschreibung unserer weiteren Schritte können Sie hier herunter laden.


2015 waren wir auf „Besichtigungstour“ durch Keller, Dachgeschosse, Scheunen und Gärten in Lindau und Umgebung. Dabei konnten wir eine Vielzahl einzigartiger und hoch­wertiger Objekte bestaunen, so zum Beispiel originalgetreue großmaßstäbliche Lokmodelle, alte Drucke und Fotographien, Plakate, Dienstunterlagen der Deutschen Bundes­bahn und vieles mehr. Verschiedene Objekte wurden dem Verein bereits kostenlos überlassen, beispielsweise ein Gepäckkarren vom Lindauer Bahnhof Baujahr 1963. Das Heck des früheren Motorschiffs Allgäu und das Steuerhaus des abgewrackten Motorschiffs Überlingen stehen abholbereit in Konstanz. Aus Lindau können wir eine vollständige Sammlung zur Bodensee-Schifffahrt bekommen. Für viele Objekte haben uns die Besitzer eine Überlassung als Leihgabe an den Verein zugesagt, wenn wir geeignete Ausstellungs­räume haben. Wir danken  herz­lich allen Spenderinnen und Spendern!


Im Herbst 2015 stand der Mangturm am Lindauer Seehafen im Mittelpunkt unse­rer Arbeit. In Zusammenarbeit mit der Lindau Tourismus und Kongress (LTK) und mit fach­kundiger Unterstützung von Herrn Bleibler (Zeppelin Museum Friedrichshafen), Herrn Pohl (Stadtbauamt Lindau) und Herrn Meisinger (Büro Meisinger) erstellten wir ein Nutzungs-, Aus­stellungs- und Umbaukonzept. Ziel ist die ganzjährige Öffnung des Mangturms ver­bunden mit einer kleinen Ausstellung zur Geschichte des Seehafens. Im November übergaben wir das Konzept der LTK. Hier download Konzept.


13. September 2015

Wir beteiligten uns am Tag des offenen Denkmals. Hans Stübner und Alexander Zieger machten Führungen im Mangturm und rund um den Seehafen. Eine zweite Führung wurde von Karl Schweizer angeboten. Die Stationen waren die ehemalige Hauptpost, anschließend ging es weiter zum  Bahnhofsareal des Inselbahnhofs und zur ehemaligen Inselbrauerei . Schlusspunkt war der Standort der ersten Gasfabrik  auf der Hinteren Insel.

Eine dritte Führung wurde vom Landratsamt Lindau zur Eisenbahnbrücke Muthen bei Hergatz, Maria-Thann angeboten.  Hier waren Steffen Riedel und Stefan Stern für unseren Verein dabei.


13. Juli  2015

39 Interessierte gründeten im Terrassensaal des Inselbahnhofs den Verein "Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum Lindau (Bodensee) e.V.

Informationen zur Vereinsgründung gibt es hier.

Satzung und Aufnahmeantrag können bei download abgeholt werden.


23. Januar 2015

Wir waren  zu Besuch beim Deutschen Museum München. Im Laufe des dreistündigen Gesprächs konnten wir unser Konzept der Leiterin des Verkehrszentrums Frau Dr.B.Gundler und der Kuratorin für Eisenbahnwesen Frau Dr. U.Sturm-Henschel vorstellen und gemeinsam diskutieren.


Im Oktober 2014 werden zusammen mit der Lindau Tourismus und Kongress GmbH (LTK)  erste Überlegungen zur dauerhaften Öffnung des Mangturms angestellt. Die LTK schlägt vor, den Mangturm als Keimzelle eines zukünftigen Verkehrsmuseums Lindau herzurichten. Im Turm sollen  multimediale Informationen zum Mangturm, zur Bodenseeschifffahrt und zum Seehafen gegeben werden.


9. Juli 2014

Wir  waren zu Gast beim Historischen Verein Lindau und konnten im Rahmen eines Vortrages das Projekt Verkehrsmuseum S3/6 Lindau darstellen. 


17. Mai 2014

Zusammen mit dem Förderverein Hintere Insel e.V. besichtigten wir das Bahnhofsgebäude und die ehemalige Lokremise von St.Gallen,  um aus eigener Anschauung zu erfahren, wie die zeitgemäße und nachhaltige Umnutzung eines historischen Bahnhofsgebäudes aussehen kann. Für die sachkundige und kompetente Führung  danken wir dem ehemaligen Leiter des Kulturressorts der Migros Klubschule